Die wirtschaftliche Geschichte des Rahmedetals und seiner Umgebung
begann in der Eisenzeit, dem Zeitalter, in dem das Eisen der wichtigste
Werkstoff für Waffen und Geräte wurde. Brauneisenstein lag in kleinen
Nestern am Boden, Holz und Wasser standen reichlich zur Verfügung.
Schlackenfunde, Meiler- und Eisenverhüttungsplätze sind in großer Zahl
festgestellt worden. Alle Funde zeigen, daß das Rahmedetal eine
Eisengeschichte hat, die bis in die Zeit um 800 nach Christus
zurückreicht.
Die älteste historische Nachricht über Bergbautätigkeit im Rahmedetal,
das Graben nach Eisenerz betreffend, stammt aus dem Jahr 1464. Es ist
außerdem anzunehmen, daß dort, wo nach Erz gegraben wurde, auch
Verhüttungsstätten vorhanden waren. So werden ab dem Jahre 1600 Hütten
urkundlich erwähnt. Schmieden und Rollen, in denen Schmiedeeisen zu
Draht verarbeitet wurde, finden ab Mitte des 17. Jahrhunderts Erwähnung.
Unternehmen
Die Geschichte des Rahmedetals

Aufgrund des Dreißigjährigen Krieges begann sich erst nach 1700 in der Industrie neues Leben zu regen. Der Abbau von Eisenerz hatte inzwischen aufgehört, dieses wurde nun aus dem Siegerland eingeführt. Hauptsächlich wurde Schmiedeisen hergestellt und zu Draht verarbeitet. Um 1760 erreichte die Eisenindustie einen Höhepunkt. So waren 1767 im Rahmedetal neun Hammerwerke in Betrieb. Zu diesem Zeitpunkt werden auch zum ersten Mal Reckhämmer in Altroggenrahmede (Sitz der Fa. vom Brocke) erwähnt.
Durch die Entwicklung andere Verfahren zur Roheisengewinnung wurden zu Beginn des 19. Jahrhunderts viele Hämmer stillgelegt da sie nicht mehr konkurrenzfähig waren. Vielerorts fand eine Umstellung auf andere Fabrikationszweige statt (kleine Walzwerke, Drahtverarbeitung). Langsam wurde so das Rahmedetal eines der gewerbe- und industriereichsten Kleintäler Westfalens.
Einher mit dieser Entwicklung ging die Lösung der Verkehrsprobleme. Früher fand aufgrund des Mangels an Straßen der Fuhrwerksverkehr über die umliegenden Höhen statt. Der Bau der Landstraße Lüdenscheid-Altena durch die Ortschaften im Tal erfolgte in den Jahren 1831 - 1834. Eine weitere Verbesserung brachte die Eröffnung der Teilstrecke der Ruhr-Sieg-Bahn bis Altena. Fuelbecker Talsperre, 40k In den kommenden Jahren nahmen dann die Bestrebungen, eine eigene Bahnverbindung von Lüdenscheid nach Altena herzustellen, greifbare Gestalt an. Unter Beteiligung von Kreis, Gemeinde und vor allem der interessierten Industrie wurde 1887 die Strecke Altena-Lüdenscheid der Kreis-Altenaer-Eisenbahn eröffnet und hierdurch das gewerbereiche Tal dem Verkehr erst recht erschlossen. Von besonderer Bedeutung wurde dann noch Ende der 90er Jahre die Anlage der Fuelbecker Talsperre, der ältesten Talsperre im Sauerland, für die sommerliche Aufrechterhaltung der vielen kleinen Wasserwerksbetriebe, und 1906 die Schaffung des kommunalen Elektrizitätswerks Mark, wodurch es allen, vor allem auch den abseits gelegenen Betrieben ermöglicht wurde, eine weitgehende Mechanisierung und Produktionssteigerung durchzuführen.
Durch die Entwicklung andere Verfahren zur Roheisengewinnung wurden zu Beginn des 19. Jahrhunderts viele Hämmer stillgelegt da sie nicht mehr konkurrenzfähig waren. Vielerorts fand eine Umstellung auf andere Fabrikationszweige statt (kleine Walzwerke, Drahtverarbeitung). Langsam wurde so das Rahmedetal eines der gewerbe- und industriereichsten Kleintäler Westfalens.
Einher mit dieser Entwicklung ging die Lösung der Verkehrsprobleme. Früher fand aufgrund des Mangels an Straßen der Fuhrwerksverkehr über die umliegenden Höhen statt. Der Bau der Landstraße Lüdenscheid-Altena durch die Ortschaften im Tal erfolgte in den Jahren 1831 - 1834. Eine weitere Verbesserung brachte die Eröffnung der Teilstrecke der Ruhr-Sieg-Bahn bis Altena. Fuelbecker Talsperre, 40k In den kommenden Jahren nahmen dann die Bestrebungen, eine eigene Bahnverbindung von Lüdenscheid nach Altena herzustellen, greifbare Gestalt an. Unter Beteiligung von Kreis, Gemeinde und vor allem der interessierten Industrie wurde 1887 die Strecke Altena-Lüdenscheid der Kreis-Altenaer-Eisenbahn eröffnet und hierdurch das gewerbereiche Tal dem Verkehr erst recht erschlossen. Von besonderer Bedeutung wurde dann noch Ende der 90er Jahre die Anlage der Fuelbecker Talsperre, der ältesten Talsperre im Sauerland, für die sommerliche Aufrechterhaltung der vielen kleinen Wasserwerksbetriebe, und 1906 die Schaffung des kommunalen Elektrizitätswerks Mark, wodurch es allen, vor allem auch den abseits gelegenen Betrieben ermöglicht wurde, eine weitgehende Mechanisierung und Produktionssteigerung durchzuführen.
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58762 Altena-Altroggenrahmede
Tel.: +49 2352 9597-0
Fax: +49 2352 953131
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